October 2007
Monatsarchiv - insgesamt 5 Einträge.
31
Oct
Autor: Simon Künzler - Kategorie: Ausflugtipps, Sehenswertes
Die Ostschweiz zwischen Winterthur und Bodensee und vom Tösstal bis zum Rheintal bietet eine riesige Palette von herrlichen Touren und vergnüglichen Unternehmungen. Nur wer kennt die? Urs Brosy hat mit dem Buch «Abenteuer Ostschweiz - Der umfassende Ostschweizer Freizeitführer» einige herrliche Abenteuer und Erlebsnisse zusammengestellt. Hier das Beispiel «Zur Tösscheidi und zum Brandenfels»:
Abenteuer
Auf einem bequemen Natursträsschen wandert man ganz gemütlich den Quellen der Töss entgegen - immer weiter in die sich tief einschneidende Töss-Schlucht. Hinten im Tal entdeckt man einen wahrhaft idyllischen Pricknickplatz in der Höhle des Brandenfels. Noch besser versteckt ist die sagenumwobene Mo-Milch-Höhle.

[Fischenthal]
Frequenzen
Zwar ist der Wanderer hier selten allein; trotzdem ist es ruhig, lauschig und erholsam.
Restaurants
Erlebnisse
- Die Tössschlucht beeindruckt auf der ganzen Strecke mit ihrer wilden Schönheit
- Bei der Tössscheidi lässt sich Planschen, Spielen, Grillieren
- Der Brandenfels ist einer der idyllistischen Plätzchen des Zürcher Oberlandes. In der geräumigen Höhle unter dem hohen Wasserfall stehen eine Feuerstelle mit Tischen und Bänken. Der Gubel ist immer trocken und eignet sich auch zum Übernachten.
- Rund 400m flussaufwärts liegt versteckt im Hang die sagenumwobene Mo-Milch-Höhle. Diese Felsgrotte ist aber nur durch schwierige Kraxelei in steiler Schlucht erreichbar.
- In und um die Tössschlucht sind zahlreiche weitere attraktive Wanderungen möglich.
Anfahrt/Start/Ziel
- ÖV: Mit dem Zug von Winterthur oder Wald nach Steg. Von dort zu Fuss nach Ohrüti.
- Auto: Durchs Tösstal nach Steg. Parkiermöglichkeiten bei der Badi Steg oder in Ohrüti.
Beschrieb
Von der Badi Steg kurz dem Strässchen, dann dem Wanderweg folgend, auf der linken Flussseite nach Ohrüti. Nun immer der Töss nach auf bequemer Naturpiste bis zur Tössscheidi. Imposante Wasserfälle, steile Nagelfluhwände und eine prächtige Flora säumen den Weg. Noch etwas weiter zweigt rechts ein Pfad ab welcher hinauf zum Brandenfels führt. Im gleichen Hang befindet sich auch die nur schwer zugängliche Mo-Milch-Höhle. Wer nicht auf der gleichen Route zurückwandern möchte, steigt zur Wolfgrueb hinauf. Von dort aus wandert er entweder durch das romantische Sagenreintobel nach Wald oder steil hinauf zur Scheidegg und auf der Anhöhe zurück nach Steg. Als weitere Möglichkeit bietet sich der steile Nordweg zur Sennhütte an. Oben auf dem Strässchen marschiert man sehr gemütlich zurück nach Ohrüti.
Wanderzeiten
- Bahnhof Steg - Ohrüti: ca. 30 Minuten
- Ohrüti - Tössscheidi: ca. 60 Minuten
- Tössscheidi - Brandenfels: ca. 20 Minuten
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30
Oct
Autor: Simon Künzler - Kategorie: Ausflugtipps, Ferien
Das Valposchiavo ist schön. Das Hotel Miralago auch.
Es liegt beinahe direkt am See - nur eine kleine Strasse trennt das Hotel vom Ufer. Und die Rhätische Bahn verkehrt gleich vor der Haustüre im Halbstundentakt. Gastgeber Chrstine & Ruedi Wetzel haben mit viel Liebe eine kleine Oase geschaffen. Die ausgewählte Speisekarte und das heimelige Interieur tragen die persönliche Handschrift des leidenschaftlichen Wirtepaars.

Von hier aus lassen sich auch Wanderungen ins romantische Val da Camp unternehmen. Man nimmt dazu einfach das Privat- oder das Postauto bis Sfazù. Von da aus geht es dann zu Fuss, so weit man mag. Hinauf zum Lagh da Viola und Lagh Saoseo. Wer möchte, kann gar bis nach Italien wandern und in der gemütlichen Polentahütte das Mittagessen einnehmen. Dort gibt es einfach, was es gibt. Ein Erlebnis.

Natürlich kann man gleich vor der Haustüre um den Lago di Poschiavo lustwandeln - oder auch darin fischen.
Allerdings ist Ende die Ferien-Saison Oktober vorbei. Sie beginnt Mitte April wieder: freuen wir uns drauf.
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26
Oct
Autor: Anina Sutter - Kategorie: Ausflugtipps
Nein, das ist nicht die neue Allianz-Werbung, sondern ein Hinweis auf die wöchentliche Beilage der Süddeutschen Zeitung, das Süddeutsche Zeitung Magazin.
Die aktuelle Ausgabe widmet sich ganz den Seen und stellt 26 Seen, zu jedem Buchstaben des Alphabets einer, auf der ganzen Welt vor. Die lesenswerten Artikel sind nicht all zu lang, es wird gerade so viel geschrieben, dass das Fernweh und die Reiselust geweckt wird. Für jene, die sich zu fernen (oder auch näheren) Ufern aufmachen, gibt es für jeden See einen Tipp für die Unterkunft, das Essen und was man unbedingt machen sollte.

“Das ABC der Seen” ist hier auch online erhältlich.
NB: auch Lokalpatrioten kommen nicht zu kurz; der Zürichsee ist ebenfalls aufgelistet…
[Bildquelle: flickr]
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25
Oct
Autor: Simon Künzler - Kategorie: Ausflugtipps, Sehenswertes, Unterkünfte
Der WWF hat heute eine Broschüre per Post geschickt. Diese wirbt für den Klimaschutz. Und: In dieser findet sich ein interessanter Gletscherführer. 10 Ausflüge zum ewigen Eis locken den umweltbewussten Wanderer.

Weil wir die Printversion des Gletscherführers nicht auch im Internet gefunden haben, möchten wir hier eine der 10 Touren vorstellen.
Silvretta - Gletscherlehrpfad, 2341-2560 m.
Kosters/Monbiel - Sardasca - Silvrettahütte - Gletscherpfad (2-3 Stunden)
- Ausgangspunkt des Gletscherlehrpfades: Silvrettahütte, 2341m
- Ausgangsort Anstieg: Klosters, 1200 m. Dank dem Silvretta-Bustaxi kann der Zugang zur Alp Sardasca stark verkürzt werden (ca. 25 min.). Sehr beliebt ist das schöne Alpsträsschen auch bei Bikern. Zu Fuss gelangt man von Klosters/Monbiel auf dem schönen Wanderweg in ca. 3 Stunden/2 Stunden 15 Min. nach Sardasca. Von da aus steigt man auf dem landschaftlich reizvollen Bergeweg zur Silvrettahütte hoch. Gehzeit ca. 2 Stunden.
- Länge des Gletscherlehrpfades: 4 Kilometer ab Silvrettahütte.
- Gehzeit: 1 Std. 30 Min. (als Familie: 2 bis 3 Std.).
- Anforderungen: Der Gletscherlehrpfad ist ein Bergwanderweg. Wanderschuhe sind empfehlenswert. Halten Sie die Augen offen, um die Wegzeichen nicht zu verlieren. Bei Nebel und schlechter Sicht kann das Verfehlen der Wegspur heikel sein.
- Höhenunterschied: Tiefster Punkt: 2341 m (Silvrettahütte), höchster Punkt: 2560 m (Thementafel Nr. 9).
- Einkehr und Unterkunft: Silvrettahütte SAC.
Wer in der jungen Landschaft steht, die der Silvrettagletscher seit der «kleinen Eiszeit» um 1850 freigegeben hat, dem liegt ein riesiges, unberührtes Stück Natur zu Füssen. Viele Prozesse prägen das Bild dieses Gletschervorfelds: die Kraft des Wassers, die Besiedlung durch erste Pflanzen, die Abfolge der Jahreszeiten, der Rückzug des Gletschers, das Entstehen und Vergehen.
Der mit 15 Thementafeln bestückte Lehrpfad macht den Klimawandel erlebbar und zeigt die bereits sichtbaren Veränderungen auf. Die Tafeln bieten viel Wissenswertes rund um Gletscher, Klima und Mensch. So zum Beispiel über die Forschung im Gletschereis, die Anpassungsstrategie von Pflanzen im Schutt, die neuen Probleme im Alpinimus aufgrund des Klimawandels oder die vielfältige Tierwelt im Gletschervorfeld.
Das Vorfeld des Silvrettagletschers ist im Bundesinventar schützenswerter Auen und Gletschervorfelder verzeichnet. Philip Werlen, Hüttenwart der Silvrettahütte, und der SAC St. Gallen initiierten den Lehrpfad, der WWF Schweiz und der Naturschutzfonds des Schweizer Alpen-Clubs SAC unterstützen das Projekt.
Der Lehrpfad ist ein ideales Ausflugziel und ein Erlebnis für alle Naturinteressierten, Schulklassen und Gruppen. Der Weg ist begehbar von ca. Ende Juni bis Ende Oktober.
Weitere Infos zum Lehrpfad finden sich auf der Website der Silvretta-Hütte.
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25
Oct
Autor: Anina Sutter - Kategorie: Ausflugtipps, Sehenswertes
Das Blau des Layouts hat mich inspiriert, mein Tipp, was man dieses Wochende (Wetter: Hochnebel, zwischen 5° und 10° Grad) unternehmen kann: Ein Besuch im Alpamare in Pfäffikon SZ.

Der grösste gedeckte Wasserpark in Europa ist ein grosses Spass für alle. Ich finde, am meisten Spass macht es, wenn es draussen relativ kühl ist und man sich im 36° warmen Jod-Bad schön aufwärmen kann, man den Atem als weisse Wölkchen sieht und es bereits dunkel ist. Wer es lieber aktiver mag, für den hat es 10 verschiedene Rutschbahnen - eine besser als die andere! Neben der Jod-Sole-Therme und den Rutschbahnen gibt es auch noch Flussfreischwimmbad, ein Wellenbad (indoor), ein Kinderbecken, eine Sauna, ein Solarium, ein Fitnessstudio und ein Restaurant.
Tönt doch toll, nicht? Jedoch muss man eher tief in die Tasche greifen, die Preise für Erwachsene von knapp CHF 40.- für gerade mal 4 Stunden sind meiner Meinung nach an der oberen Preisgrenze. Anderseits bekommt man auch wirklich etwas geboten, nach vier Stunden im Wasser ist man todmüde und hat einen Bärenhunger!
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