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30
Apr
Autor: Regula - Kategorie: Asien, Ferien, Zurück aus...

Kerala, das Land der Kokospalmen, war für mich nach Monaten in der Wüste DER Ort der Erholung und des Friedens. Hier kannst du alles um dich herum vergessen und einfach nur geniessen.
Der Staat im Südwesten Indiens unterscheidet sich stark von den nördlichen Gebieten Indiens. Das Gesundheitswesen und das Bildungssystem sind vorbildlich (95 Prozent Bildungsrate), Armut ist zwar vorhanden jedoch keine Slums und die Kriminalitätsrate ist sehr niedrig.
Was du hier findest sind vor allem fröhliche Menschen, exotische Kultur und eine traumhafte Natur. Auch das Wetter ist viel angenehmer als im Norden, da es sich meistens um die 25 Grad dreht. Falls du Lust auf Party hast, solltest du besser nach Goa reisen, denn Kerala ist eine Oase der Ruhe.
Auf unserer Reise in den Süden passierten wir zunächst Cochin, eine Stadt die mir nicht allzu sehr gefiel. Vielleicht lag dies auch am Monsun, der die Stadt im ewigen Regen sehr chaotisch aussehen liess. Die Lage veränderte sich jedoch schnell, als wir weiter in Richtung Süden pilgerten.
Der Resort, den wir als Unterkunft aussuchten, war das absolute Erholungsterrain.
Ich war so relaxt, dass ich schon das Gefühl hatte in der Natur aufzugehen. Das Leben kann so schön sein, vor allem wenn man die Tage mit Hausboottrips durch den Dschungel, Ayurveda Massage, Duftölen und gutem Essen verbringt.
Auf ins Land des Lächelns!
[Bildquelle: flickr]
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29
Apr
Autor: Anina Sutter - Kategorie: Ausflugtipps, Europa, Schweiz, Sehenswertes, ganz in der Nähe
Die wenigsten wissen, dass wir ganz in der Nähe mit dem Rheinfall den höchsten Wasserfall Europas haben. Der Rheinfall, gleich neben Schaffhausen, ist ein Spektakel, das man sich unbedingt einmal ansehen sollte.

Sicher, der Rheinfall ist nicht mit dem höchsten Wasserfall der Erde, Salto Angel, zu vergleichen. Doch auf der Aussichtsplattform stehend und die Wassermassen beobachtend (700 Kubimeter/Sekunde) kann man nur staunen und fühlt sich dabei winzig. Wie Schweiz Tourismus treffend formuliert:
Unweit von Schaffhausen bietet der Rhein ein grossartiges Schauspiel…
[Bildquelle: Flickr]
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29
Apr
Autor: Anina Sutter - Kategorie: Ferien, Reisedokumentation, Vor der Reise, Wettbewerb
[Trigami-Review]
Online-Communities gibt es inzwischen ja nicht wenige. Mit dodo.com ist vor einigen Wochen eine weitere entstanden. Das Spezielle: dodo.com ist eine Plattform für Reiselustige. Auf dieser können die User nicht nur wie üblich Fotos und Videos hochladen, sondern haben auch die Möglichkeit, Reisetipps zu verfassen, Reisetagebücher zu schreiben und auf der Weltkarte Fähnchen zu setzen, wo sie bereits waren, bzw. noch hin möchten.

Die Entwickler dachten an sich selbst
dodo.com ist erst seit diesem März in der «public beta Phase» und trotzdem scheint die Reise-Community bereits sehr beliebt zu sein – die Plattform zähl bereits über 50‘000 Besucher aus 152 Ländern. Eigentlich kein Wunder, denn die beiden Köpfe hinter dodo.com, Daniel Hoffmann und Axel Lehmann, entwickelten in erster Linie eine Plattform für sich selbst.
Auf meine Frage, wie Daniel Hoffmann auf die Idee gekommen ist, antwortet er spontan:
… also auf die Idee sind wir gekommen, weil wir selbst immer unzufrieden waren mit den Möglichkeiten zur Reisevorbereitung. Axel und ich sind selbst Individualreisende und mit den Reiseführern on- und offline war ich nie zufrieden.
So gründeten also Daniel Hoffmann und Axel Lehmann dodo.com. Das Ziel dabei: «Reisende weltweit miteinander zu verbinden und dem uneingeschränkten Austausch von Reiseerfahrungen zu fördern».
Tönt ja schön und nett, aber was ist auf dodo.com nun anders? Daniel Hoffman wieder:
Was uns anders macht ist der internationale Fokus. Wir wollen die Menschen vor Ort am Reiseziel in die Community bekommen und so bessere Informationen auf die Seite bekommen, als man sie von anderen Reisenden bekommt. Ausserdem konzentrieren wir uns auf Individualreisende. Die meisten Reise-Communities richten sich doch hauptsächlich an die Pauschaltouristen.

Reisetipps: Noch nicht übermässig viele, doch bereits wertvolle Tipps
Selbst reisebegeistert, musste ich mich natürlich auch gleich anmelden. Nach der Registrierung (die sich angenehm schnell erledigen liess), schaute ich mich auf der Website um.
Am meisten interessierten mich die Reisetipps. Dass die Reisetipps etwa zur Hälfte auf Englisch verfasst wurden, zeigt, dass die internationale Ausrichtung der Plattform nicht nur ein leerer Spruch der Marketing-Abteilung ist. Nach den meist gelesenen und neusten Reisetipps zu beurteilen, sind hauptsächlich Tipps über den Mittelmeerraum und Südostasien erstellt worden.
Ich verbringe meine nächsten Ferien in England, doch darüber fand sich leider (noch) nichts. Aber ich finde, für das junge Alter der Plattform sind bereits viele (Geheim-) Tipps eingegangen, die man für den nächsten Urlaub auch gut brauchen kann. Zum Beispiel der Tipp für ein Restaurant in Griechenland oder der Türkische Markt im Berliner Kreuzberg.
Gemäss Daniel Hoffmann sei das typische Mitglied von dodo.com Weltbürger und Individualist. Ich finde, das merkt man den Reisetipps an. Nicht irgendwelche 08/15-Reisebücher-Zitate, sondern selbst Erlebtes wird erzählt. Gefällt mir wirklich sehr!
Weltreise wird verlost
Übrigens, dodo.com verlost unter allen Usern eine Weltreise im Wert von 10‘000.- Euro. Reicht das nun, um Euch dodo.com schmackhaft zu machen und zu zeigen, dass es sich lohnt, Mitglied zu werden?
[Bildquellen: dodo.com]
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29
Apr
Autor: Regula - Kategorie: Ausflugtipps, Europa, Ferien, Sehenswertes, Weekend-Tripp

Im folgenden Artikel bekommst du wertvolle Insidertipps von einer niederlaendischen Austauschstudentin. Unbedingt lesen!                                                                                                                             (Der Authenzitaet wegen wurden keine Korrekturen vorgenommen)
Utrecht: Tipps von einen Bewohner
Eine Stadt kann man am besten kennen lernen von einem Bewohner. Die Leute die da wohnen weisen genau wo man am besten kann essen, Einkaufen kann tun, kann trinken etc. Das einiges Problem ist dass der Bewohner van diese Niederländische Stadt eine Niederländerin ist. Mein Deutsch ist darum nicht das bestes das Sie hier gelesen haben. Aber ich kann das besten einsieht in meinen, Stadt, Utrecht, geben.
Utrecht ist der Hauptstadt von dem provincie Utrecht. Diese Stadt legt in das das Westen van Niederland, der Randstad, was das meist industrialisierte und urbanisierte Teil van der Niederlanden ist. Das gute von Utrecht ist das es ein großen Stadt ist, ganz in der nähe von andere große Platze wie Rotterdam, Den Haag und Amsterdam. Aber geleichzeitlig befindet Utrecht sich an der Ecke der Ranstad. So wann du willst bist du gleich wann du der Stadt verlasst im mitten der Natur.
Utrecht ist der Stadt der kulturellen Festivals. Wann du Utrecht besucht gehe immer nach der Touristen Information, VVV, hintern dem Dom (der bekannten Kirche von Utrecht die man von überall in die Stadt anschauen kann) und frage was heute passiert. Im Sommer da passiert immer ein Festival über Film, Musik, Dans, Multi kulturelle feste etc. Die besten Festen passieren im Park. Das schönes Wilhelminapark, das kleinere Julianapark oder das Griftpark mit einem schone Terrasse. Weil du der Vorstellung und den andere Leute anschaut genießt du von eine Kalte Bier weil du im Grass sitzt. Und weil Utrecht einen Kultur Stadt ist kannst du immer wann das Wetter ein Besuch am Festival in park nicht möglich macht ein von der Museums besuchen.
Nach soviel Kultur ist der Zeit gekommen zum essen, trinken und genießen. Und dass geht am besten an der Seite das Wasser (Der Vecht) wo viele Restaurante sind. Am Abend bekommt das ein der schönsten und romantische Platze zum dinieren. Da gibt viele Restaurante und auch hier kommt der Multi kulturellen karakter von Utrecht zurück. Hier kann man alles essen von Indisch, zum Tapas nach Steaks. Und wann der Mag gefüllt ist, ist der Zeit gekommen zum trinken und tanzen. Auch dass kann man am besten machen im Zentrum in der Straßen in der nahe von das Wasser. Am Neude sind viele gemütliche Cafes. Aber wann Mann etwas speziales mochtet, brauchst man die kleine Strassen zu wiesen die nur die Bewohner finden können. Und darum soll ich ein von meinen Favoriten Cafes verklappen. Wann du am Neude stehst folge die große Straße in der Direktion von ABN AMRO Bank. Gehe die zweite Straße links und in dieser Straße findest du an der rechten Seite Cafe De Bastaard. Dieses war das Favoriten Cafe von ein von der beste junge Niederländische Schreibers, Giphart. Und eben weil ihr etwas elder bekommen ist und hier nicht mehr an abends kommt, gibst in dieses Cafe noch der literaturische atmosfeer was es die besten platz macht mit einen guten Bier im Hand eine guten Gespräch zu haben.
Wann man Utrecht kennen lernt von einem Bewohner, und der Stadt entdeckt wie ein Bewohner brauchst du auch ein bisschen Niederländisch zu sprechen. Hier darum einige Setze die man gut im Cafe gebrauchen kann:
Ein Bier bitte! -Â Een biertje graag!
Hasst du Feuer? - Heb je een vuurtje?
Wo sind die Toilette -Â Waar ist de wc?
Was ist deine Nähme? - Hoe heet je?
Kommst du mit zum tanzen? - Ga je mee dansen?
Wann du diese Setze gelernt hast, gibst Sie sicher eine schone Abend die Sie nicht schnell forgessen soll. Viel Spaß im Utrecht und vielleicht treffen wir uns da!
P.S.: Wenn du eine nette Junge kennst das mir deutsch lernen will, bitte kontaktiere mich- Mirte
[Bildquelle: flickr]
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29
Apr
Autor: Regula - Kategorie: Europa, Ferien, Sehenswertes

Sonne, mediterranes Flair, Verkehrschaos: die griechische Hauptstadt ist vom ersten Moment an ein Erlebnis der besonderen Art.
Athen, eine magische Stadt, ist die Wiege der Demokratie, und dazu muss man nicht erst die Akropolis erklimmen. Dennoch ist dieses unverwechsliche Symbol der Antike aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. natuerlich ein Muss fuer uns, denn abgesehend von von der beeindruckenden Architektur reicht der Ausblick von hier ueber die 5 Millionen-Metropole bis zum nahegelegenen Athener Stadtstrand.  Â
Diejenigen, die der Stadt nicht so wohlgesonnen sind, beschreiben Athen gerne als Betonwueste, doch der fuer ein Abenteuer offene Reisende wird schnell hinter die zugegeben manchmal graue Fassade schauen. An jeder Strassenecke springt uns das jahrtausendealte Erbe der griechischen Hauptstadt geradezu entgegen. Vom Tempel des Zeus im Stadtzentrum bis zu den antiken Markthallen hat irgendwie alles einen besonderen historischen Charme, und wie selbstverstaendlich mixt sich hier die Moderne mit der Antike. Â Â
Jedes der Athener Innenstadtviertel hat seinen besonderen Flair. Zunaechst zieht uns zum hippen Kolonaki, wo sich unter anderem die von den Griechen nach wie vor vergoetterte Nana Mouskouri eine edle Villa hingesetzt hat, und wo sich eine neureiche Klientel in der Mittagspause zu einem Frappé trifft. Im Hintergrund bietet der steil aufsteigende Lykabettos-Huegel einen dramatischen Kontrast zu den umliegenden malerischen Wohngegenden. Und auch wenn es auf den ersten Blick abschreckend wirkt, ein Erklimmen dieses Berges lohnt sich voll und ganz, denn wenn man einmal oben angekommen ist, wird man mit dem besten Ausblick auf die Stadt belohnt. Und ein weiteres Café sowie eine typisch weiss angetuenchte griechische Kirche erhalten wir auch noch nebenbei zur Erholung. Je spaeter der Abend, umso mehr Verliebte und Mondsuechtige trifft man uebrigens am Fusse des Huegels an.
Weiter geht es am Syntagma-Platz vorbei, dem Sitz des griechischen Parlaments, wo man mehrmals am Tag extrem konzentriert dreinschauende Soldaten beim Wachwechsel in traditionellen Uniformen, bestehend aus rot-blauem Frackoberteil, weisser Strumpfhose und seltsam geformten Schuhen mit Plueschpuscheln zuschauen kann. Dann geht es rein in die Altstadt, an alten Villen vorbei in die Viertel Thissio und Monastiraki mit seinen Maerkten und byzanthinischen Kirchen bis in die Plaka, wo wir einige der aeltesten Athener Tavernen entdecken. Und als wir uns mittlerweile doch sehr hungrig wiederfinden, sind wir auf einmal mittendrin in der griechischen Seele, naemlich an ihrem Esstisch. Schnell wird uns bewusst, dass die grischische Kueche mehr zu bieten hat als bloss Gyros. Es ist nicht uebertrieben zu sagen, dass ein echter griechischer Gaumenschmaus erst komplett ist, wenn kein freier Zentimeter Platz mehr auf dem Tisch zu finden ist. Vom frisch gebackenen Brot mit Tzatziki, gefuellten Paprika, Schafskaese, frittierten Zucchinibaellchen, Souvlaki, Kalamares ueber Moussaka bis zum traditionellen griechischen Salat darf es einfach an nichts fehlen, und natuerlich ist ein Ouzo als Aperitif und der eine oder andere ½ Liter-Krug koestlicher Hauswein nicht wegzudenken. Dabei ist der Grieche an sich wie wir bemerken gar nicht mal ein grosser Trinker verglichen mit seinen westeuropaeischen Nachbarn. Vielmehr liebt er seine Esskultur des Schlemmens in gemuetlicher Runde und ueber Stunden hinweg ueber alle Massen.
Ein Ausfllugstipp vor den Toren Athens zum Suedzipfel der Halbinsel Attika muss noch erwaehnt werden, hier befindet sich der Poseidontempel von Sounio, ein Anziehungspunkt nicht nur fuer Touristen aus aller Welt. Auch die Einheimischen haben sich hier ihre Wochenendhauser im mediterranen Flair hingebaut, auf dem Weg locken uns unzaehlige kafeneios, die traditionellen griechischen Kaffeehaeuser, unter deren Sonnenschirmen sich zu jeder Tageszeit die aelteren Herren der Gegend gemuetlich zu einer Runde dafli, dem Backgammon-Spiel, treffen. Und wenn am Abend in den bouzoukias alte griechische Lieder gespielt werden, planen wir bei einem weiteren Rotwein eine Verlaengerung unseres Trips.

[Bildquelle: flickr]
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29
Apr
Autor: Regula - Kategorie: Ausflugtipps, Europa, Schweiz, Weekend-Tripp

Der Zug wird langsamer, die Berge näher, die moderne Welt verschwindet und Chur erscheint. Diese Stadt war auf den ersten Blick eine riesige Enttäuschung für mich. Vielleicht übte das schlechte Wetter einen negativen Einfluss auf meinen Eindruck aus, jedoch hatte ich definitiv mehr erwartet. Wenngleich: nach einer Weile erkannte ich trotz allem einige Qualitäten, welche diese Stadt besuchenswert machen.
Endstation Chur- Für wenige endet die Fahrt hier, denn entweder wollen alle aus dieser Stadt raus oder direkt weiter in die berühmten Skigebiete wie Lenzerheide oder Valbella. Eingeklemmt zwischen dem Bergland versucht sich die Bischofsstadt der modernen Welt anzupassen, klebt mit seiner fünf tausend Jahre alten Geschichten aber noch sehr an seiner Vergangenheit. Aus diesem Grund ist die Stadt für Historiker und Kulturinteressierte ein beliebtes Ziel. Hier können sie Kunst und Kultur aus allen Epochen bewundern, die von der Urgeschichte bis zur Moderne reicht. Da ich ein grosser Fan von Giacometti bin, hat mir das Kunstmuseum besonders gut gefallen, welches neben dem berühmten Bildhauer und Maler auch Werke Segantinis und Kirchners ausstellt. Und obwohl die Stadt ziemlich verschlafen scheint, kann man bei näherem Hinsehen eine pulsierende Kulturgesellschaft erkennen. Sie offenbart sich in kleinen versteckten Bars und Restaurants und bei einem guten Timing in vielen Events und Festival- wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
Trotzdem hatte die Stadt etwas Faszinierendes für mich- vielleicht waren es die vielen kleinen Gässlein, welche mich in andere Zeiten versetzen, die köstlichen Bündner Spezialitäten, die vielen Einkaufsläden oder das selbstgebraute Bier- schwer zu sagen, aber auf jeden Fall ist diese Stadt einen Besuch wert!
[Bilduelle: flick]
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28
Apr
Autor: Raphael - Kategorie: Ausflugtipps, Europa, Vor der Reise, Weekend-Tripp
Na, schon was für das Weekend nach dem 1. Mai geplant?Â
Die Alt-Revoluzzer und deren Nachkommenschaft der etwas in die Jahre gekommenen 68er Bewegung werden diese Frage sicherlich mit einem feurigen «JA» zu beantworten wissen.
Vom 2. bis 4. Mai findet dieses Jahr ein politisches 68er Treffen unter dem geschichtsträchtigen Jubiläumsmotto «Die letzte Schlacht gewinnen wir» statt.

Studentenführer Rudi Dutschke (1940 - 1979, im Bild oben) und seine Anhänger würde es freuen, sähen sie den sich abzeichnenden Erfolg des 68er Kongresses im Jahre 2008 im wiedervereinigten Berlin. Für viele mag es kaum zu glauben sein, dass der «Summer of Love» bereits schon 40 Jahre her ist!Â
Aber schliesslich ist man nur so alt wie man sich fühlt… - richtig?!
Der Kongress soll zeigen, dass ausser der Jahreszahl gar nichts an dieser bis heute so faszinierenden Bewegung angegraut erscheint oder gar alt geworden ist.
«Schade, dass die Linke heute wieder genauso so verteufelt wird, wie vor vierzig Jahren» schreibt ein offesichtlich enthusiastischer Kongressteilnehmer auf Youtube.com. Ein Zeichen dafür, dass sich die neue Deutsche Linke auf ihre Ursprüge besinnt und auch auf den grossen und weltweiten «Web 2.0» Plattformen auf Anhänger zählen kann.
Bei wem sich nun das Interesse geregt hat, kann sich hier anmelden und vielleicht sogar- wie in den 60’s - im «Bully VW» nach Berlin fahren.
Der Erfolg scheint gerantiert -denn:
Eine Woche vor dem Kongress haben sich bereits über 1000 Personen für den 68-Kongress angemeldet. Die täglich steigenden Anmeldezahlen lassen darauf schließen, dass es der größte Kongress des Jahres zum Thema ’68 wird, sowie einer der größten linken Kongresse der letzten Jahre.
… so die Page des Veranstalters: 1968kongress.de
[Bild: dhm.de - Deutsches historisches Museum]
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27
Apr
Autor: Raphael - Kategorie: Schweiz, Sehenswertes, Städte, günstig
Zugegeben, Basel ist nicht gerade die Weltstadt wie sie im Buche steht. Dennoch hat meine Heimatstadt so einiges zu bieten und ist sicherlich vor allem in der warmen Jahreszeit einen Abstecher wert.
Nun ein paar Tipps, wo man am besten hingeht und wie man einen schönen Tag in Basel verbringen kann (auch trotz des hier etwas ungeliebten Zürcher Akzents ;-p )

(Basel - die Kultur- und Musikstadt, weit im Hintergrund das Basler Münster)
Was nun folgen soll, ist ein kleiner Rundgang durch Basel, wie ich in jeweils mit Verwandten, die zum ersten mal in Basel sind zu machen pflege.
Unser Ausgangspunkt ist jeweils der Hauptbahnhof von Basel. Neben «Starbucks», «Burger King» und «McDonald’s» finden sich hier bereits erste Wahrzeichen der Stadt. Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich thront über dem Bahnhofsplatz und macht jedem Neuling, klar, dass er hier in (schweizer) Bankenstadt ist.
Am Bahnhof geht es am besten mit dem Tram Nr. 8 in Richtung «Aeschenplatz». Dort ausgestiegen und zu Fuss in Richtung «Bankverein». Wer gerne shoppt kommt hier bereits auf seine Kosten. Es finden sich ein Armani-Store und die immer wieder spannende IKEA-Alternative, die «Boutique Danoise».
Am «Bankverein» angelangt, geht’s am besten die zumindest in der Schweiz bekanntere «Freie Strasse» hinunter. Highlights sind das «Trois Pommes», «Louis Vuitton» und manch andere Bekleidungsgeschäfte. Etwa nach drei Vierteln der «Freien Strasse», ist ein Besuch der historischen Hauptpost Pflichtprogramm. Danach gehts weiter in Richtung «Rümelinsplatz» und von da aus den Spalenberg hoch zur Universität. Auch ein Besuch der «Alma Mater» mit all ihren Nebengebäuden ist absolute Pflicht, denn Basel hat eine der ältesten Unis überhaupt.

(Die Rheinpromenade - ein absolutes Muss im Sommer)
Danach ist erst mal etwas Entspannung angesagt. Mit dem Tram Nr. 3 gehts wieder in die Innerstadt zurück. Genauer an den «Barfüsserplatz». Im gemütlichen «Gartenbeizli» kann man(n) sich beim Bierchen oder Kaffee in Ruhe etwas von den bisherigen (shopping-) Strapazen erholen. Hier ist besonders das «Restaurant zum alten Stöckli» zu empfehlen, in welchem ich doch etwa 3 Jahre arbeiten durfte… Heute bin ich eigentlich nur noch an der Fasnacht dort zum arbeiten, ansonsten ist es besonders an lauen Sommerabenden zu empfehlen.
 
(Nahe der Uni - typisches Strassenbild am «Spalenberg»)
Und was nun? Die Entscheidung fällt meist auf einen Spaziergang am Rhein. Durch die «Gerbergasse» geht’s wieder in Richtung Hauptpost. Danach durch die Falknerstrasse an den Marktplatz mit dem Rathaus. An diesem Ort ist ein Besuch des Innenhofes des Rathauses absolut jedem Touristen ans Herz zu legen - denn bisher waren sie alle begeistert. Vorbei am alten Fischmarkt gelangt man zur «Schifflände». Nun steht man am Rhein und hat den Blick über die «Mittlere Brücke» in Richtung Kleinbasel gerichtet. Über die Selbige gelangen wir nun zum gemütlichen (und vor allem auch abends zu empfehlenden) Kleinbasler Rheinufer. Nach etwa einem Kilometer stehen wir dem Basler Münster gegenüber. Über die Rheinfähre (mit -.90 pro Person für jedermann erschwinglich) gelangen wir direkt an den Fuss des Münsters. Nun nur noch ein paar Treppentritte hochgestiegen und wir stehen vor dem architektonischen Wahrzeichen Basels. Über den Münsterplatz gelangen wir nun wieder an die «Freie Strasse».
In dieser Region befinden sich verschiedenste Restaurants von japanischem Sushi bis zur gutbürgerlichen Basler Küche.
Die Devise hier lautet klar: Wer sucht, der findet.
Am Abend ist nun noch etwas Nachtleben angesagt. Wer’s gerne rustikal mag, sollte sich ins «Paddy’s» an der Heuwaage begeben. In diesem irischen Pub gibt’s leicht überteuertes Bier (etwa ab 9.-), wofür aber die gute Stimmung allemal entschädigen dürfte. Doch auch wer gerne im Freien sitzt findet hier in Basel genug. In Basels zweiter, weniger exklusiven Shoppingstrasse, der «Steinenvorstadt» sammeln sich etliche Strassencafés, wie etwa das «Bücheli» oder das gemütliche, kleine «Espresso».
Wer noch einen Tag länger in Basel bleiben mag, sollte sich auf alle Fälle den Zoo und die verwinkelten Gässlein in der Region «Marktplatz» / «Rümelinsplatz» bis hoch zur Uni ansehen. Die kleinen, aber feinen Läden in dieser Gegend halten für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel ein Souvenir bereit.
[alle Bilder: www.bs.ch und www.basel.ch]
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22
Apr
Autor: Raphael - Kategorie: Ferien, Städte, Vor der Reise, Winter, Ägypten
Kairo - alleine bei diesem Namen stockt vielen der Atem. Wir sprechen hier von der sechstgrössten Stadt der Welt und der grössten innerhalb Afrikas. Eine Stadt die niemals schläft, eine Stadt, welche am Morgen wieder anders aussieht, als am Vorabend.
Und Kairo hat aber neben der Sphinx und den drei Pyramiden noch vieles mehr zu bieten.
 
Als ich das erste mal in Kairo ankam, konnte ich nicht verstehen, wie man es in dieser Stadt länger als ein paar Stunden aushalten konnte. Es stinkt, es lärmt und der Puls schlägt sogar schneller als in New York…
Glaubt man einen Plan zu haben, wo man gerade auf dem Stadtplan (sofern es überhaupt einen aktuellen gibt) steht, werden einem alle Illusionen (und wenn man Pech hat auch die Geldscheine) geraubt. Auch nur annähernd zu wissen was links und rechts sein soll, wird fast unmöglich.
Kairo ist eine Stadt in der Orientierung für Fremdlinge schlicht unmöglich ist. Die findigen Ägypter haben dies natürlich auch schon lange begriffen und versuchen mit sowas ähnlichem wie «Touristenführern» an jeder Ecke der City Kapital daraus zu schlagen…
Und das scheint auch tatsächlich zu funktionieren…

Wer sich noch immer der Vorstellung, dass die Pyramiden ausserhalb der Stadt, abgelegen in der Wüste liegen, hingibt, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass die Wahrzeichen der Stadt mitlerweile IN selbiger liegen.
Naja, zugegeben etwas überspitzt formuliert, aber ihr wisst, was ich meine. Seht mal selbst zum Beispiel hier nach!
Genau so beeindruckend wie dei antiken Pyramiden, sind die unzähligen Moscheen der Stadt; mitunter ein Grund, warum Kairo auch die «Stadt der tausend Moscheen» genannt wird. Es findet sich kaum ein Bild der Stadt, auf welchem nicht mindestens eine Moschee zu sehen ist…

Kairo hat wirklich alles zu bieten: ein pulsierendes Nachtleben, Sehenswürdigkeiten, die Altstadt und die Bazars…
Gut für deutschsprachige Touristen: in der ägyptischen Oberschicht in Kairo hat sich Deutsch als Sprache etablieren können. Dies ist wohl auch eine Folge der deutschen Schulen und der ebenfalls deutschsprachigen Universität in Kairo…
[Bilder aus Wikipedia]
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20
Apr
Autor: Regula - Kategorie: Ausflugtipps, Ferien, Sehenswertes

 „Weltstadt mit Haetz”- so beschreibt der Koelner gerne seinen Wohnort, und so fuehlen wir uns auch, sobald wir das Panorama am Rhein Ufer sehen: zwischen dem Dom und romanischen Kirchen reihen sich traditionelle Brauhaeuser an die hippen Bars der Medienstadt. Egal ob in der Woche oder am Wochenende, staendig treffen wir auf einen bunten Mix gemuetlicher Einheimischer, vergnuegungswilliger Studenten, kreativer Lebenskuenstler und geschaeftiger Businessleute.
Das Angebot reicht von Erkundungen des roemischen Erbes mit antiken Ausgrabungen und Festungsanlagen, ueber charmante Cafes und Kneipen an jeder Ecke zu Exkursionen ins nahe gelegene Schloss Bruehl und ein Stueck weiter den Rhein hinunter ins Ahrtal, das fuer seine malerischen Weinberge und seine Weissweine bekannt ist.
Wir starten unsere Tour am Dom, dessen gothische Baukunst staendig unter liebevoller Restaurationsarbeit zu sein scheint, und lassen uns durch das Einkaufsmekka auf der engen Hohe Strasse treiben. Zwar bestechen weite Teile der Altstadt nicht gerade durch architektonische Meisterleistungen, was daran liegt, dass im 2. Weltkrieg bis zu neunzig Prozent der Koelner Innenstadt zerstoert war. Doch auch die teils an Plattenbauten erinnernden Gebaeude im fuenfziger Jahre Stil haben ihren gewissen Charme im Wirrwarr der Stadt, und bieten Platz fuer moderne Kunstmuseen wie das Museum Ludwig direkt am Rheinufer.
Weiter geht es in Richtung Suedstadt durch einige Parks, in denen vom Bueroangestellten zum trendigen Medienprofi und dem schwulen Friseur bis zur tuerkischen Grossfamilie jeder im Sommer den Grill aufstellt und bis tief in den Abend hinein schlemmt, Frisbee spielt und dem Treiben zuschaut.
Ein Stueck weiter stossen wir auf das Schokoladenmuseum, gegruendet von der koelschen Schokoladenlegende Imhoff, in dem wir uns beim Anblick des sprudelnden Schokoladenbrunnens wie im Schlaraffenland fuehlen.
In der Suedstadt angekommen ist der beste Weg zur Erholung in einem der lokalen Brauhaeuser mit deftiger rheinischer Kueche, oder aber bei einem der tuerkischen Lokale bei Doener und Falafel.
Wen das leckere Essen traege gemacht hat, findet hier im Veedel anschliessend genuegend Moeglichkeiten fuer einen Kaffee, einen ######## zur Happy Hour in den zahlreichen suedamerikanischen Bars oder einen Abend in einer coolen Lounge.
Inspiriert? Dann auf nach Koeln!
[Bildquelle: flickr]
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