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May 2008
Monatsarchiv - insgesamt 10 Einträge.

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Einbeck: Keine Angst vor Bier und alter Fachwerkstadt

30 May

Autor: Regula - Kategorie: Ausflugtipps, Bahnreise, Deutschland, Europa, Weekend-Tripp

Wer schon immer mal den Drang nach etwas rustikalem Kulturtourismus ausleben wollte, für den loht sich ein Ausflug in diese mittelalterliche Fachwerkstadt im Leinetal allemal.

Zwischen Hannover und der Universitätsstadt Göttingen gelegen, ist die Kleinstadt Einbeck im Bundesland Niedersachsen gelegen je nach Sichtweise ein Ort zwischen Kleinstadtidylle und Langeweile. Letzteres gilt vor allem für die jüngere Generation, die dort aufgewachsen ist, und die es zumeist erstmal nach der Schule in die grösseren umliegenden Städte zieht. Ersteres ist die Meinung der Besucher der Stadt, die vom gemütlichen Ambiente Einbecks, seinen kleinen Gassen und bunt angemalten Fachwerkhäusern angetan sind.

Die Innenstadt ist überschaubar und birgt eigentlich kein Risiko, sich zu verlaufen - wem dies doch passiert, kann bei der Frage nach dem Weg sicher sein, von einem interessierten Einheimischen in ein Gespräch verwickelt zu werden und direkt ein bisschen mehr über die Stadtgeschichte zu erfahren. Sehenswert sind neben der Altstadt mit Kopfsteinpflaster und den eng aneinandergebauten Fachwerkäusern mit bunten Malereien und kunstvoll geschnitzten Holzstatuen und Skulpturen das alte Rathaus mit seinen 3 runden Türmen. Mit etwas Glück kann man im Vorbeigehen noch einen Blick auf eines der Hochzeitspaare werfen, die auf der Treppe vorm Rathaus zur Fotosession antreten und mit Reis beworfen werden. Direkt daneben befindet sich der Till-Eulenspiegelbrunnen mit einer Statue der mittelalterlichen Legendenfigur, und ein beliebter Treffpunkt für die jugendliche Bevölkerung. Direkt um die Ecke befindet sich die Münsterkirche, ein Bauwerk im romantischen Stil aus rotem Sandstein, und direkt daneben der Münsterpark, der zu einer kleinen Erholungspause einlädt.

Der wahre Höhepunkt für jeden Besucher der Stadt, und vor allem für die Liebhaber deutscher Bierkultur ist die Einbecker Brauhaus AG, die Traditionsbrauerei der Stadt und der Stolz aller Einbecker. Bei einer Führung durch die Abfüllanlage erfahren wir als Erstes, dass es ohne Einbeck kein Bockbier gäbe, jenes aromatische Bier, dass sich von hier aus seinen Weg in die Brauereirezepte und Kneipen in aller Welt gebahnt hat. Daneben gibt es natürlich noch helles und dunkles Pilsener, Hefeweizen und Dunkelbier, und selbst ein alkoholfreies Einbecker Bier ist zu haben. Nach der Führung geht es dann in den kühlen und gemütlichen Bierkeller zur Verköstigung, schliesschlich soll der Besucher ja nach dem theoretisch Gelernten auch wissen, wie es schmeckt. Und so sitzt man dann bei belegten Brötchen und sauren Gurken an mittelalterlichen Holztischen und bekommt in grossen Krügen die verschiedenen Biersorten serviert. Und solange man nicht seinen Krug umgedreht auf den Tisch stellt, wird immer neues Bier gereicht, und wenn es mal ein paar Minuten mit dem Nachschub dauert, liegt das daran, dass ein „richtiges” Bier eben sieben Minuten gezapft werden muss, um die Blume, de weissen Schaum, in Perfektion zu erhalten.

Also, ob verschlafen oder idyllisch, ein Ausflug nach Einbeck lohnt sich.

[Bildquelle: flickr]

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Das mediterrane Locarno

26 May

Autor: Regula - Kategorie: Ausflugtipps, Europa, Schweiz, Sehenswertes, Städte, Weekend-Tripp, ganz in der Nähe

Und weiter geht es auf unserer Tour durch den Süden der Schweiz: Die Stadt Locarno, auch „Kameliendame” genannt, hat dir neben Blumenpracht und Sonnenschein tausend weitere Sachen zu bieten.

Locarno und seine Festivals

Vor allem im Sommer solltest du diese mediterrane Stadt am Lago Maggiore nicht verpassen, denn dann ist die Zeit der grossen Festivals. Sie verwandeln die Stadt in einen internationalen Schmelztiegel, der trotzdem seine Gemütlichkeit nicht verliert. Vor allem in der Altstadt mit der Piazza Grande und den vielen engen Gässchen wirst du dich bei einem schaumigen Cappuccino super wohl fühlen. Nach dem Moon and Stars Festival im Juli ist vor allem das Internationale Filmfestival mit seinen goldenen Leoparden im August ein Muss. Nicht nur die Filme werden dich begeistern, sondern ebenso das Ganze drum herum. Dazu zählen: die zahlreichen Nebenevents vielseitiger Art und der grosse Markt wo du dich neben Schmuck und Kleider aus aller Welt eine internationale kulinarische Palette erwartet.

Am Festival wird gelacht, getanzt, getrunken und vor allem das Leben genossen.

Weitere Kultur

Falls du dich für Kultur, jedoch weniger für Festivals interessierst, oder dich einfach nicht zum richtigen Zeitpunkt in Locarno befindest, bietet dir die Stadt noch weitere Attraktionen.

So zum Beispiel die berühmte Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, wohin du dich schon nur wegen der Aussicht auf die Stadt begeben solltest. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere antike Kirchen und Adelshäuser, welche dich als Kunst- und Kulturinteressierte/r begeistern werden. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Castello Visconteo und das archäologische Museum. Sie versetzen dich in alte Zeiten und erzählen dir spannende Geschichten.

Sport

Gehörst du zu den Sportlertypen, so bietet dir der Berg Cardada, direkt an Locarno gelegen, einige Möglichkeiten. Dazu gehören, wie bei Bergen so üblich, das Wandern und Gleitschirmfliegen. Es kommt sogar vor, dass der Berg schneebedeckt ist, und somit ebenfalls für Schneesportarten geeignet ist. Falls du dich mit der Besteigung des Berges schwer tust gibt es auch für dieses Problem eine Lösung. Die Lösung heisst Seilbahn und wurde vom berühmten Architekten Mario Botta entworfen.

Relaxen

Die Stadt ist jedoch auch sehr geeignet zum Relaxen, am See flanieren, gutes italienisches Essen geniessen, auf dem Boot die Seebrise einatmen, Sonnenschein einfangen und viele weitere Erholsamkeiten.

Und falls es dir langweilig wird, bist du schnell woanders.

[Bildquelle: flickr]

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Mumbai- die Stadt indischer Träume

25 May

Autor: Regula - Kategorie: Asien, Ferien, Fliegen

 

Mumbai- der Name steht für so vieles, denn von allem wirst du hier etwas finden. Menschen aus aller Welt, Armut und extremer Reichtum, Parties und High Society Dinners, traditionelle indische Bauten neben Kolonialpalästen, Bettler, Klein- und Grosshändler, etc.. Diese indische Stadt wird dich in eine andere Kultur einführen und dir gleichzeitig den Luxus des Westens offerieren.

Die Kolonialstadt am indischen Ozean ist für viele Inder die Stadt der Träume (nur im nationalen Sinn, denn international ist die Schweiz, die Honeymoon-destination immer noch mit Abstand an vorderster Stelle). Bombay, heutzutage wieder Mumbai genannt, ist Heimatstadt der indischen Filmindustrie Bollwood, Anziehungspunkt von Künstler und Musiker, Wirtschaftszentrum und vieles mehr. Tausende von jungen Leuten träumen davon in dieser Grossstadt ein besseres Leben zu finden, was jedoch nur wenige schaffen. Mumbai ist neben der Heimat von Promis auch die Stadt mit dem grössten Slum Indiens.

Wo in Bombay?

Was wichtig bei der Ankunft in Bombay ist: entscheide dich für eine Region, denn Bombay ist riesig. Es ist mir am Silvester passiert, dass ich um Mitternacht immer noch mit Freunden im Taxi sass, da wir die Distanz wieder einmal völlig unterschätzt hatten. Deshalb konzentriere dich auf die Gegend wo am meisten los ist oder wo du am meisten Touristenattraktionen findest. Dabei empfehle ich dir Colaba, da sich dort die meisten Hotels, Bars und Sehenswürdigkeiten befinden. Hinzu kommt, dass du dich dann direkt am Meer befindest und dort zwar nicht baden, jedoch am Gateway of India in eines der Boote hüpfen kannst zu einer der netten Inseln. Die Elefanteninsel ist eine davon und ist einen Besuch wert.

Transport

Der Vorteil der Riesenstadt ist, dass du wegen der grossen Distanzen feste Taxipreise vorfindest. Trotzdem solltest du zur Sicherheit den Fahrer auf den Taximeter hinweisen. Der Zug ist sehr praktisch und schnell, kann sich für dich jedoch als anstrengendes Abendteuer herausstellen. Hier werden täglich Tausende von Menschen reingequetscht, und ich möchte nicht wissen wie viele bei der Fahrt runter- oder hinausfallen.

Party und Cafes

Unüblich für indische Verhältnisse findest du hier sogar Partyzentren, wo du die ganze Nacht durchtanzen kannst. Am besten checkst du dafür den Lonely Planet.

Am Tag danach holst du dir deinen Koffeinschub in der Colaba Region am besten im Leopolds Cafe, das meistbesuchte in der Gegend und Backpacker-Mekka.

Spaziergang

Falls du in Colaba stationiert bist, erkundest du die Gegend am besten zu Fuss, denn vieles liegt in Indien im Detail. Und wenn du es schaffst dich morgens früh aus dem Bett zu quälen und einen starken Magen hast, solltest du dir den Fischmarkt nicht entgehen lassen.

Weiteres

An Kultur, Sport- und Tanzmöglichkeiten, typischen indischen Märkten und grossen Einkaufszentren wird es dir hier ebenfalls nicht mangeln.

Wann?

Die Stadt solltest du nur in der Monsunzeit meiden, denn dann wird sie regelrecht überschwemmt. Während allen anderen Jahreszeiten kannst du jedoch Mumbai vollends geniessen.

Auf ins Land der Bollywoods!

[Bildquelle: flickr]

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Das gemütliche Sursee

25 May

Autor: Regula - Kategorie: Ausflugtipps, Bahnreise, Europa, Schweiz, Sehenswertes, Städte, ganz in der Nähe

Das schoene und voellig unterschaetzte Sursee wird dich mit seiner Gemuetlichkeit schnell einfangen. Die Stadt ist kulturell wichtig, sei es historisch oder zeitgenoessisch und beheimated ein aktives Leben. Daneben findest du viele nette Kaffees, gute Restaurants und zahlreiche Ausgangsmoeglichkeiten. 

Ambiente und Kulinarisches

Sursee- Was dich hier erwartet wird beim ersten Blick nicht erkennbar, denn dieser faellt auf die Industrie oder die moderne Einkaufsstrasse. Sobald du jedoch das Portal zur Altstadt betrittst wird dich der Charme der Stadt sofort einziehen. Das Staedtchen ist zwar klein, dafuer sammeln sich die Sehenswuerdigkeiten an und machen es als Ganzes zur Attraktion.

Am besten setzt du dich ins Stadtcafe oder daneben liegende Metallkaffee und geniesst das Ambiente. Falls du Lust auf italienisches Essen hast bist du an diesem Ort ebenso goldrichtig, ansonsten kannst du dir auch einen Kebab holen- in gewissen Situationen ebenfalls zu empfehlen.

Parties und Veranstaltungen

Falls du auf Festen aus bist wirst du nicht enttaeuscht werden. Nach Sursee pilgern viele vor allem wegen der hier aufzufindenden Kulturzentren, als erste zu nennen das Kulturwerk 118 und die Stadthalle.

Es gibt noch unzaehlige weitere Veranstaltungen, zu denen Openair-Kinos, Maerkte, Theater und die traditionelle Gansabhauet gehoeren.

 Vor allem waehrend der Fasnacht wirst du dort ein reges Treiben und viel Verruecktes antreffen.

Sport

Fuer sportliche Aktivitaeten ist Sursee ebenfalls zu haben- hier findest du vor allem Wassersportsmoeglichkeiten, denn SurSee liegt, wohin dich der Name schon weist, am See (der jedoch Sempachersee heisst).

Und wie kommst du dorthin?
Gut gelegen auf der Strecke zwischen Luzern und Olten ist Sursee immer einfacher zu erreichen. Entweder durch die Autobahnausfahrt oder zunehmend mit Zuegen, denn seit der Umkoordinierung der Zugfahrten wird es immer mehr zum Knotenpunkt auf der Strecke Ost-West. Daneben gibt es auch noch das gute alte Postauto, welches sogar eine Verbindung zum fernen Beromünster und dem anhängenden Aargau herstellt.

Nicht verpassen!

[Bildquelle: Offizielle Webseite der Stadt Sursee]

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Costa Rica: Natur pur mit Karibikflair

25 May

Autor: Regula - Kategorie: Badeferien, Ferien, Mittelamerika, Reisedokumentation, Zurück aus...

Zwischen Nicaragua im Norden und Panama im Süden gelegen ist Costa Rica eines der wohlhabenderen Länder Mittelamerikas, und ein Traum für jeden Naturliebhaber. 25 Prozent der Landesfläche sind Nationalparks, und die Regierung hat einen beispiellosen Ökotourismus geschaffen, der jährlich eine bunte Mischung von jungen Backpackern, Zoologen und  Naturtouristen in das Land zwischen zwischen Pazifik und Atlantik zieht.

San Jose und Wildnis

Unser Trip beginnt mit der Ankunft in der Hauptstadt des Landes, San José. Zugegeben, neben ein paar nicht unbedingt obligatorischen Relikten der Stadthistorie zieht es uns dann doch direkt wieder aus diesem ein wenig schmodderigen Moloch heraus in die Wildnis. Und die begeistert uns dafür überall. Angefangen von unglaublichen Tauchrevieren und endlosen Palmenstränden an der Pazifikkueste des Landes mit seiner recht guten Infrastruktur und entspannten Atmosphäre bis zu den Regenwäldern im Inland.

Kulinarisches

Etwas enttäuschend sind leider die kulinarischen Fähigkeiten der Ticos, so bezeichnen sich die Bewohner Costa Ricas. Das typische Mittag-oder Abendessen besteht eigentlich immer aus einer Mischung aus Reis und Bohnen, dazu dann wahlweise Huhn oder Fisch, mit einer ordentlichen Ladung Chili gewuerzt. Was man in den ersten Tagen vielleicht noch als geschmackliche Herausforderung empfindet, geht dann doch allmaehlich in Langeweile über, und irgendwann ertappt man sich dann in der Schlange einer der weit verbreiteten amerikanischen Fastfoodketten. Gut, ein Land kann wohl nicht alles haben. Also konzentrieren wir und lieber wieder auf die Schönheiten der Natur, und die haben es weiter in sich.

Nationalparks und Skytour

Vom Pazifik aus zieht es uns in den Monteverde-Nationalpark mit seinen Nebelwäldern und einer Vielfalt an Affen, Tapiren und exotischen Blumen. Neben einem Trip durch den Dschungel sollte man sich auch eine der so genannten Skytours nicht entgehen lassen, bei der man hoch über den Wipfeln der Bäume an Drahlseilen durch die Luft gleitet. Dieses Erlebnis ist allerdings nicht unbedingt empfehlenswert für Menschen mit Höhenangst!

Palmenstrand

Weiter an der Karibikküste angekommen erwartet uns ein neues exotisches Paradies, hier laufen die Uhren zu karibischen Sounds einfach ein wenig langsamer, und wer erstmal in einer Hängematte mit einem Martini in der Hand am Palmenstrand sitzt, will so gar nicht mehr weg.

Costa Rica oder Panama?

Wer sich doch von den Stränden der Karibik losreissen kann, dem wäre noch ein kurzer Ausflug über die Grenze nach Panama zu empfehlen, mit ein paar Stunden Busfahrt für mittelamerikanische Verhältnisse noch recht bequem zu erreichen. Nach einer halben Stunde Wartezeit und ein paar Stempeln der mittelmässig freundlichen Grenzbeamten beider Laender geht es dann über eine alte Eisenbahnbruecke aus rostigem Stahl -zu Fuss- auf nach Panama. Direkt hinter diesem nicht nur abenteuerlich aussehenden Konstrukt nimmt uns ein Jeep mit in Richtung Bocas del Toro, einer malerischen Halbinsel inmitten von Bananenplantagen. Und hier fällt uns die Wahl zwischen Panama und Costa Rica dann doch schwer…gut, dass eben auch beides geht.

[Bildquelle: flickr]

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Radio-Reisen - Gratis «Ferien»

24 May

Autor: Raphael - Kategorie: Afrika, Asien, Australien, Europa, Mittelamerika, Nordamerika, Ozeanien, Südamerika, günstig

Ok, zugegeben der folgende Beitrag hat auf den ersten Blick gar nicht so wahnsinig viel mit Reisen zu tun… Doch wenn man’s mal ausprobiert hat, kommt schon ein klein wenig Ferienstimmung auf.
So, schon ordentlich verwirrt?
Also, ich erklär’s Euch:

Es ist gar keine riesen Sache, aber es begleitet mich durch den Tag, wenn ich zu Hause am Lernen oder am Faulenzen bin: DAS RADIO.
Ob «The Corrs» oder «Queen», so breit wie die Bandbreite derjeniger die das Radio besangen, ist auch diejenige der Angebote. In der Schweiz kommen wir mit RadioX oder Lora vom musikalischen Alltagstrott weg und in anderen Ländern hat sogar jede Sekte ihre eigene Radio-Station!
Ja, das Radio ist schon eine tolle Sache. Doch wie komme ich nun an den Sender, den ich immer in England am Morgen gehört habe? Nichts einfacher als das, man sollte sich allerdings noch an den Namen oder die Frequenz erinnern - letzteres wird einem bei gewissen Stationen ja auch regelrecht mittels Jingles etc. eingetrichtert!
Über google.com findet sich dann die Webpage des Senders. Darauf ist dann meist ein Button zu sehen, auf welchem «reinhören» oder «listen live!» steht.

Vor allem bei Amerikanischen Sendern gibt es hier ab und an ein Problem: Aufgrund nicht näher definierter Probleme - das war wohl noch nie eine Stärke dieses Landes - dürfen die Sender teilweise nicht ausserhalb der USA oder des US-Militärs empfangen werden. In diesem Falle wird dann über ein Formular die IP des Computers überprüft und man bekommt den Sender schlichtweg nicht…

Wer also noch Prüfungen hat, oder sich keine Ferien leisten kann, oder einfach mal etwas anderes Radio hören will, der sollte sich z.B. hier seinen Lieblingssender ‘raussuchen und in Erinnerungen schwelgen.
Ich wünsche viel Spass beim Radio-Surfen!

[Bilder: www.radioone.in, www.lite105.com]

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Soll man mit dem Flugzeug oder mit der Bahn in die Ferien? Zwei Meinungen

23 May

Autor: Dani und Anina - Kategorie: Bahnreise, Ferien, Fliegen, während der Reise

Warum ist es besser, mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen, als die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen? Oder wieso macht es mehr Sinn, den Zug zu nehmen? Zwei Meinungen unserer Blogger Dani und Anina.

Dani mag es laut und schnell…

Endlich! Ferien. Jetzt aber nur weg. Und zwar schnell. Aber – wie? Was für eine Frage: Natürlich mit dem Flugzeug! Das geht recht einfach. Eine Anleitung für erfolgreiches Fliegen.


[Bildquelle: Flickr]

Nämlich: Den Flug online buchen. Das Vorfreude -Kribbeln im Bauch auskosten. Zum Flughafen fahren. Einchecken, Absitzen. Das laute «Brrrrhhhh» und «Bzzzzzhhhh» der startenden Triebwerke wahrnehmen. Abheben. Den ersten Drink runterspülen, zeitgleich die blonde Stewardesse mit dem grossen Ausschnitt um den zweiten Drink bitten und den ebenfalls «glugluglgu…» ;-). Auf die kleinen Häuser, Gebäude und Bäume herunterschauen. Gratissnacks ausprobieren. Zu «I can get no satisfaction», das im Flugradioprogramm in der Endlosschlaufe abgespielt wird: LAUT mitsingen. Beim Filmprogramm «When Harry met Sally» einschlafen und geräuschvoll schnarchen. Der Reisedestination näher kommen. Bei gelungener Landung klatschen. Und zuletzt sich wundern, wenn das Bordpersonal nicht erfreut ist, wenn man sich mit «auf Wiedersehen» verabschiedet.

Anina liebt die Abwechslung und das Abenteuer beim Zugfahren

Jedes Mal, wenn ich mit dem Flieger in die Ferien verreise, verläuft die Reise nach demselben, langweiligen Muster: Einchecken, in das Flugzeug steigen, einige Stunden fliegen und die Wolken betrachten, aussteigen und Gepäck abholen. Fertig. Beim Zugreisen aber ist die Reise viel spannender und kurzweiliger – und erst noch viel umweltfreundlicher.


[Bildquelle: Flickr]

Zug fahren ist spannender, weil ich von den Landschaften, die ich durchquere, etwas mitkriege. Kurzweiliger, da ich im Zug viel schneller Kontakte schliesse und so eine unterhaltsame Reise erlebe. Zum Punkt «Umweltfreundlichkeit» muss ich gar nicht viel sagen, denn: In Zeiten globaler Erwärmung und zunehmendem CO2-Ausstoss ist das Reisen mit ÖV definitiv sinnvoller, als mit einem Flug die Umwelt noch mehr zu belasten. Und schliesslich ist Bahn fahren für mich auch abenteuerlicher. Im Flugzeug bin ich noch nie an einem verlassenen korsischen Bahnhof ohne Anschlusszug und zusätzliche Informationen gestrandet. Im Flugzeug habe ich auch noch nie eine filmreife Drogenrazzia mit Spürhunden und zehn Polizisten in Kampfmontur live miterlebt. Und beim Fliegen ist es mir auch noch nie passiert, dass ich amüsante Diskussionen über das fehlende Ticket habe anhören dürfen… ;-)

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Qype verlost zwei Flüge in die Karibik

23 May

Autor: Anina Sutter - Kategorie: Badeferien, Strandferien, Verlosung, Wettbewerb

Ich finde, das tönt fast zu gut, um wahr zu sein… Doch es stimmt tatsächlich: Qype verlost zwei Flügtickets in die Karibik im Wert von 1000 Euro.

Wer genug vom kalten Wetter bei uns hat und stattdessen von türkisfarbenem Wasser, weissen Sandstränden und Palmen träumt, macht am besten gleich bei der Verlosung mit. Viel Aufwand braucht es nämlich überhaupt nicht. Um mitzumachen, musst du nur ein Formular ausfüllen und wissen, welche die grösste Insel der Karibik ist- einfacher geht’s nun wirklich nicht mehr! ;-)

[Bildquelle: Flickr]

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Tipps und Tricks für einen angenehmen Flug

21 May

Autor: Anina Sutter - Kategorie: Ferien, Fliegen

Ich kann noch so oft fliegen: Jedes Mal finde ich es faszinierend, wie ein solcher Koloss die Schwerkraft aufheben mag und wir innert wenigen Stunden die halbe Welt umfliegen. Damit mir lange Flugreisen nicht die Ferien verderben, beachte ich jeweils einige Punkte.

Vor dem Flug

  • Am bequemsten sitzt man am (Not-)Ausgang, da man zusätzliche Beinfreiheit geniesst. Nicht zu empfehlen sind die Stuhlreihen neben der Toilette und die Reihen ganz hinten (dort spürt man allfällige Turbulenzen am stärksten). Beim Check-In also versuchen, seine Wünsche anzubringen.
  • Bequeme, lockere Kleidungmit mit Naturfasern wie Baumwolle oder Kaschmir bewähren sich immer. Einen warmen Pullover und dickere Socken nicht vergessen, es kann unter Umständen kühl werden. Die Klimaanlagen lassen grüssen.
  • Sie sind zwar sehr unsexy, doch wenn man zu geschwollenen Füssen, müden Beinen oder Krampfadern neigt, sind sie eine echte Wohltat: Stützstrümpfe.

Während dem Flug

  • Wer beim Start und bei der Landung Mühe mit dem Druckausgleich bekundet, dem hilft ein Nasenspray und Kaugummi, den unangenehmen Druck in den Ohren loszuwerden.
  • Öfters aufstehen (mindestens alle zwei Stunden) und ein wenig auf dem Gang umhergehen. Dies lockert und entspannt die Beine.
  • Falls die Beine trotzdem schmerzen, so helfen einfache Gymnastikübungen. Zum Beispiel mit den Füssen wippen und kreisen, die Knie möglichst hoch heben oder die Beine strecken.
  • Die Beine nicht übereinander schlagen, Ladys!
  • Alle 30 Minuten ein Glas Wasser trinken. Das hilft, den Flüssigkeitsverlust aufzuheben und lässt die Haut weniger austrocknen.
  • Wer zu trockner und gespannter Haut neigt, sollte Feuchtigkeitscreme nicht vergessen. Die Haut wird es danken.
  • In der Klimaanlage des Flugzeugs können sich Bakterien schneller und leichter vermehren als sonst. Darum die Hände ab und zu mit Seife und warmen Wasser waschen.
  • Praktisch sind ein aufblasbares Nackenkissen und Ohropax, damit man angenehm schlafen kann. Im Schlaf wird der Organismus am wenigsten belastet.
  • Auftretende Schlafprobleme wegen Aufgeregtheit lassen sich mit einem Baldrianpräparat mildern.

[Bildquelle: Unique]

[Zusätzliche Quelle]

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Taj Mahal und Touristenjäger

17 May

Autor: Regula - Kategorie: Asien, Ferien, Städte

 

Agra, eine Stadt historischer Bedeutung und Ziel vieler Indienreisender. Als ehemalige Hauptstadt hat sie das Land geprägt, seit ihrer Plünderung und der Verlagerung des politischen Sitzes nach Delhi verlor sie jedoch etwas an Bedeutung. Ihre Trumpfkarte existiert jedoch immer noch und zieht jährlich Tausende von Touristen an: der Taj Mahal.

Taj Mahal

Der Taj Mahal, eines der Weltwunder und für viele ein Erkennungsmerkmal für Indien (das Monument findest du auf oder in fast jedem Reiseführer) ist allein schon ein Besuch der indischen Stadt Agra wert. Um es richtig bewundern zu können musst du jedoch früh aufstehen, ansonsten bleibst du in einer Touristenschlange stecken welche dir nach langem Warten den letzten Nerv raubt. Ebenso solltest du genug Zeit einplanen, um dem teuren Eintritt raus zu schlagen.Bist du jedoch einmal drin, wirst du es nicht bereuen. Habe jedoch nicht allzu viele Erwartungen, ansonsten wirst du enttäuscht, denn hier ist weniger mehr. Und plane deinen Besuch nicht auf einen Freitag, denn dann hat der Taj Mahal seinen freien Tag.

Weitere Bauwerke

Neben diesem gigantischen, scheinenden Grabmal (es scheint immer noch weiss, da im Umkreis des Taj Mahal keine Verschmutzung stattfinden darf) kannst du noch weitere Bauwerke bewundern. Dazu gehören  die persischen Grabmäler Itmad-ud-Daulah und Chinika Rauza und das Red Fort (nicht zu verwechseln mit dem Red Fort in Delhi). Ebenso solltest du dir eine der vielen Moscheen vornehmen, ich empfehle dir dabei die Jama Masjid.

Touristenfänger und Verkehr

Jedoch wirst mit grosser Wahrscheinlichkeit nach dem Besuch des Taj das Weite suchen, denn es könnte sein, dass du dich belästigt fühlst. Agra ist nicht nur Ziel vieler Touristen sondern mit ihnen auch der Touristenfänger oder -jäger. Sie entdecken einem wo immer man ist, belagern und verfolgen dich. Also sei gewappnet. Meistens sind sie jedoch harmlos, man muss nur wissen, wie man mit ihnen umgeht. Deshalb solltest du dir diese Stadt nicht als erstes Ziel in Indien vornehmen.

Verkehr und Lärm

Leider gibt es noch weitere Gründe welche gegen einen längeren Aufenthalt in Agra sprechen. Dazu gehören der Lärm und die katastrophale Verkehrslage. Dagegen ist sogar das chaotische Jaipur heilig. Eine Fahrt in der Riksha (motorisiertes Gefährt mit drei Rädern und Sitzbank) durch Agra kann sich jedoch auch als aufregendes Erlebnis entpuppen.

Fern vom Lärm

Willst du trotzdem etwas länger in Agra verweilen, so gibt es einen guten Tipp, wie du dem Lärm und Verkehr entgehen kannst. Es ist die Taj East Gate Road, welche dich in einen Garten voller Flattertiere führt. Dort kannst du relaxen und sogar picknicken.

Übernachtung

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Agra genug, deshalb fällt die Wahl sehr schwer. Am besten suchst du dir die Gegend südlich des Taj, Taj Ganj, aus, wo sich die Backpackers und Hippies untergebracht haben. Sie unterscheidet sich markant von der Nobelgegend neben dem Taj, bietet jedoch die genau gleich gute Sicht auf denselben. Am besten konsultierst du den Lonely Planet.

Nachtleben

Wie üblich in Indien ist das Nachtleben noch nicht so ausgeprägt, wegen der grossen Touristenanzahl gibt es jedoch Möglichkeiten. Dazu gehören Kinos, Cafes und Bars wie der Downtown Club. Am besten bleibst du jedoch in deinem Backpacker Hotel und gründest mit den anderen Reisenden deine eigene Bar.

Welcome to India!

[Bildquelle: flickr]

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