Juni 2008
Monatsarchiv - insgesamt 8 Einträge.
25
Jun
Autor: Regula - Kategorie: Ausflugtipps, Badeferien, Europa, Schweiz, ganz in der Nähe

Biel, die gemütliche Stadt am See wurde zwar durch die Landesausstellung EXPO von vielen entdeckt, anschliessend jedoch bald wieder vergessen. Dabei ist diese Stadt ein traumhafter Erholungsort- und dies sicher auch für dich.
 Erholung am See
In der Seestadt mit ihrer wunderschönen Altstadt wirst du dich schnell wohl fühlen. Die Leute sind nett und relaxt, du fühlst dich durch das Französische in Ferienstimmung, kannst jedoch trotzdem überall Deutsch sprechen (es ist sogar alles zweisprachig angeschrieben) und du stehst sogar vor der Wahl, in welchen der drei Seen (Bieler-, Neuenburger- oder Murtensee) du hüpfen möchtest. Am besten probierst du während einer Bootsfahrt alle aus.
Stadt- Einkaufen- Uhren
Falls dir das Aushängen am Seeufer zu langweilig ist, gibt es weitere Optionen. Eine davon ist ein Spaziergang durch die Stadt, wo du neben einem Kulturtrip ebenso eine grosse Shoppingtour veranstalten kannst. Und falls du dich für Uhren interessierst, bist du hier genau am richtigen Ort, denn Biel als traditionelles Uhrenmekka macht dem Aushängeschild der Schweiz als Uhrenland alle Ehre.
Sport
Falls dich das Spazieren körperlich unterfordert, wirst du in Biel jede Menge Sportmöglichkeiten auffinden- sei es zu Lande, zu Wasser oder in den Lüften.
Besonders beliebt sind hier Fahrradtouren und Seglertrips.
Natur pur
Für Naturfreunde stellt Biel einen idealen Ausgangspunkt dar. In welche Richtung auch immer du läufst, du wirst in Bergen, Wäldern, Wiesen und - mit etwas Glück- in einem Weinberg landen.
Und wie kommst du dorthin?
Wie jeder weiss, ist die Schweiz ein kleines Pflaster. Deshalb ist es auch hierhin ein Katzensprung.
[Bildquelle: flickr]
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24
Jun
Autor: Raphael - Kategorie: Schweiz, Sehenswertes, Weekend-Tripp
Es ist doch immer wieder spannend, was sich so in unserer unmittelbaren Umgebung befindet. In meinem Wohnort beispielsweise gibt es einen - sagen wir mal - «zweiten Ort», eine fast zur Gesistersadt verkommene Siedlung an eigentlich bester Lage.

 In den 1930er Jahren baute die bis heute bestehende tschechische Schuhfabrik «Bata» in einem damals noch verschlafeneren Nest namens Möhlin eine neue Fabrikanlage mitsammt eigenem Dorf. Und glaubt man der Website des Dorfes, war dort sogar ein Flughafen geplant.
Es sollte ein Meisterwerk werden, ein Industrieort als Vorzeigemodell…! Als aber der Firmangründer verstarb blienb vom Tarum nicht mehr viel übrig, und der geplante Ausbau stagnierte.
Wer nun glaubt, dass sei es nun gewesen mit der Vision eines Unternehmers in den 30ern, der irrt. Der Bata-Park wurde immer wieder Gegenstand wildester Spekulationen. Im Jahre 2000 kam aufgrund einer Handelsregister Meldung das Gerücht auf, dass in Möhlin (!) die grösste Internetuniversität der Welt entstehen sollte - dies natürlich auf dem Areal des Bata-Parks:
Betrieb der virtuellen Universität in Möhlin mit globalem Netzwerk, Aufbau und Betrieb der entsprechenden logistischen, technischen und administrativen Infrastruktur für den internationalen Austausch von akademischen Inhalten aller Art, Forschung und Entwicklung sowie Verkauf von graduierten und nicht graduierten Seminarien und Lehrgängen auf der Basis von virtuellen Kommunikationstechnologien; die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, Zweigniederlassungen errichten sowie Immobilien kaufen, verkaufen und verwalten.
… hiess es in der amtlichen Publikation. Das ganze war denn wohl doch zu schön um wahr zu sein und entpuppte sich als Schwindel.
Wie sich im Laufe der Jahre zeigte, fanden sich kaum seriöse Interessenten. Doch vor etwas mehr als 2 Jahren erstand die «Jakob Müller AG» den Bata-Park. Wer hinter diesem namen nun wieder Hokuspokus erwartet liegt falsch, denn diese Firma ist…
…auf dem Weltmarkt führend (…) in Entwicklung und Produktion von Bandwebmaschinen. Weil man sich bei der traditionsreichen Firma der besonderen Bedeutung des Bata-Parks bewusst ist, sollen die Bauten Schritt für Schritt erneuert werden. Als erstes wird der Gewerbeteil renoviert, später folgt der Wohnteil.
Wer nun fürchtet, der Geist des Bata-Parks könnte dabei verloren gehen, kann den Veränderungen ruhig entgegen sehen. Bedenken dieser Art sind unbegründet, weil die gesamte Planung von Fachleuten aus Denkmalpflege und Heimatschutz begleitet wird. Die beiden dreigeschossigen Produktionsgebäude sowie das Wohlfahrtshaus stehen nämlich unter Denkmalschutz. Zudem werden alle Bauvorhaben im Bata-Park durch eine ständige, den Gemeinderat von Möhlin beratende Fachkommission begutachtet. Besonders erfreulich: Die Jakob Müller AG will am Konzept aus den 30er-Jahren festhalten, welches Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet.
Schon sehr bald wird ein Teil der Müller-Produktion und damit 150 Arbeitsplätze nach Möhlin verlagert. Und in den Wohnhäusern sollen künftig wieder vorzugsweise Fabrikangestellte und ihre Familien leben. Tomas Batas Geist feiert auf dem geschichtsträchtigen Gelände also seine Wiederauferstehung.
Soweit alles schön und recht - doch warum erzähle ich Euch das alles?
Ganz einfach: Gesiterstädte finden sich nicht nur in den alten Goldgräber-Regionen des Wilden Westens oder in unserer Phantasie, sondern auch direkt vor unserer Haustür. Und da ich die Geschichte doch recht faszinierend fand, machte ich sie kurzerhand zum Gegenstand eines etwas anderen Beitrages auf dieser Plattform!
Wer weiss, vielleicht erlebt der Bata-Park mit diesem Artikelchen den einen oder anderen Besucher, welcher vielleicht genau wie ich in der Region wohnt und von diesem «Industrie-Denkmal von nationaler Bedeutung» (so moehlin.ch) (noch) gar nicht wusste….
 [Bilder: www.moehlin.ch]
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23
Jun
Autor: Regula - Kategorie: Aktion, Asien, Ferien, Sportferien

Suchst du ein Ort der Ruhe, wo du fern von Rummel in die höchsten Bergebenen stechen, Ayuvedamassagen geniessen, die medizinischen Wirkungen der Cannabispflanze entdecken, Multikulturelles erfahren, die Welt von oben per Gleitschirmflieger betrachten und rasende Flüsse besiegen kannst? Dann steure Richtung Himalaya, wo dich ein schönes Örtchen namens Manali erwartet.
Indien im Hochsommer
Entschliesst du dich trotz allen Gegenvorschlägen oder aus organisatorischen Gründen in der Zeit von Mai und Juni nach Indien zu begeben, gibt es für dich eine abkühlende Möglichkeit, fern von Hitzeschlägen, das Land zu geniessen. Sie heisst Manali und befindet sich am Fuss des Himalayas.
Bergsteigen
Natürlich wird dir dieser entspannende Ort auch zu anderen Jahreszeiten einiges bieten, unter anderem die bei den Schweizern so beliebten Ski-, Snowboard- und Bergsteigertouren. Zwar wirst du nicht die Höhen des Everests erreichen (dieser befindet sich übrigens auch dort „in der Gegend”- weltkartenmässig), jedoch bist du mit den dort zu erwartenden über 6000 Metern auf gutem Vorbereitungskurs.
Vaishisht und Hippies
Während sich in Manali alle Läden und allgemeines aktives Treiben befinden, wirst du in Vaishisht, zehn Minuten entfernt, die erholsame Ruhe finden. Ebenso kannst du interessante Menschenstudien vornehmen, denn dort triffst du auf alle möglichen Gestalten. Der Name der Guest houses und Restaurants („World Peace Cafe, Om Restaurant, Magic Eye”) weisen schon darauf hin, was dich erwarten wird.
Weitere Destinationen
Das Praktische bei Manali ist ebenfalls, dass es dich zu verschiedensten Bergstationen wie Leh verbinden kann, und ebenfalls eine Direktverbindung zu Delhi herstellt.
Auf in die Berge!
[Bildquelle: flickr]