25
Mai
Autor: Regula - Kategorie: Asien, Ferien, Fliegen
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Mumbai- der Name steht für so vieles, denn von allem wirst du hier etwas finden. Menschen aus aller Welt, Armut und extremer Reichtum, Parties und High Society Dinners, traditionelle indische Bauten neben Kolonialpalästen, Bettler, Klein- und Grosshändler, etc.. Diese indische Stadt wird dich in eine andere Kultur einführen und dir gleichzeitig den Luxus des Westens offerieren.
Die Kolonialstadt am indischen Ozean ist für viele Inder die Stadt der Träume (nur im nationalen Sinn, denn international ist die Schweiz, die Honeymoon-destination immer noch mit Abstand an vorderster Stelle). Bombay, heutzutage wieder Mumbai genannt, ist Heimatstadt der indischen Filmindustrie Bollwood, Anziehungspunkt von Künstler und Musiker, Wirtschaftszentrum und vieles mehr. Tausende von jungen Leuten träumen davon in dieser Grossstadt ein besseres Leben zu finden, was jedoch nur wenige schaffen. Mumbai ist neben der Heimat von Promis auch die Stadt mit dem grössten Slum Indiens.
Wo in Bombay?
Was wichtig bei der Ankunft in Bombay ist: entscheide dich für eine Region, denn Bombay ist riesig. Es ist mir am Silvester passiert, dass ich um Mitternacht immer noch mit Freunden im Taxi sass, da wir die Distanz wieder einmal völlig unterschätzt hatten. Deshalb konzentriere dich auf die Gegend wo am meisten los ist oder wo du am meisten Touristenattraktionen findest. Dabei empfehle ich dir Colaba, da sich dort die meisten Hotels, Bars und Sehenswürdigkeiten befinden. Hinzu kommt, dass du dich dann direkt am Meer befindest und dort zwar nicht baden, jedoch am Gateway of India in eines der Boote hüpfen kannst zu einer der netten Inseln. Die Elefanteninsel ist eine davon und ist einen Besuch wert.
Transport
Der Vorteil der Riesenstadt ist, dass du wegen der grossen Distanzen feste Taxipreise vorfindest. Trotzdem solltest du zur Sicherheit den Fahrer auf den Taximeter hinweisen. Der Zug ist sehr praktisch und schnell, kann sich für dich jedoch als anstrengendes Abendteuer herausstellen. Hier werden täglich Tausende von Menschen reingequetscht, und ich möchte nicht wissen wie viele bei der Fahrt runter- oder hinausfallen.
Party und Cafes
Unüblich für indische Verhältnisse findest du hier sogar Partyzentren, wo du die ganze Nacht durchtanzen kannst. Am besten checkst du dafür den Lonely Planet.
Am Tag danach holst du dir deinen Koffeinschub in der Colaba Region am besten im Leopolds Cafe, das meistbesuchte in der Gegend und Backpacker-Mekka.
Spaziergang
Falls du in Colaba stationiert bist, erkundest du die Gegend am besten zu Fuss, denn vieles liegt in Indien im Detail. Und wenn du es schaffst dich morgens früh aus dem Bett zu quälen und einen starken Magen hast, solltest du dir den Fischmarkt nicht entgehen lassen.
Weiteres
An Kultur, Sport- und Tanzmöglichkeiten, typischen indischen Märkten und grossen Einkaufszentren wird es dir hier ebenfalls nicht mangeln.
Wann?
Die Stadt solltest du nur in der Monsunzeit meiden, denn dann wird sie regelrecht überschwemmt. Während allen anderen Jahreszeiten kannst du jedoch Mumbai vollends geniessen.
Auf ins Land der Bollywoods!
[Bildquelle: flickr]
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30
Apr
Autor: Regula - Kategorie: Asien, Ferien, Zurück aus...

Kerala, das Land der Kokospalmen, war für mich nach Monaten in der Wüste DER Ort der Erholung und des Friedens. Hier kannst du alles um dich herum vergessen und einfach nur geniessen.
Der Staat im Südwesten Indiens unterscheidet sich stark von den nördlichen Gebieten Indiens. Das Gesundheitswesen und das Bildungssystem sind vorbildlich (95 Prozent Bildungsrate), Armut ist zwar vorhanden jedoch keine Slums und die Kriminalitätsrate ist sehr niedrig.
Was du hier findest sind vor allem fröhliche Menschen, exotische Kultur und eine traumhafte Natur. Auch das Wetter ist viel angenehmer als im Norden, da es sich meistens um die 25 Grad dreht. Falls du Lust auf Party hast, solltest du besser nach Goa reisen, denn Kerala ist eine Oase der Ruhe.
Auf unserer Reise in den Süden passierten wir zunächst Cochin, eine Stadt die mir nicht allzu sehr gefiel. Vielleicht lag dies auch am Monsun, der die Stadt im ewigen Regen sehr chaotisch aussehen liess. Die Lage veränderte sich jedoch schnell, als wir weiter in Richtung Süden pilgerten.
Der Resort, den wir als Unterkunft aussuchten, war das absolute Erholungsterrain.
Ich war so relaxt, dass ich schon das Gefühl hatte in der Natur aufzugehen. Das Leben kann so schön sein, vor allem wenn man die Tage mit Hausboottrips durch den Dschungel, Ayurveda Massage, Duftölen und gutem Essen verbringt.
Auf ins Land des Lächelns!
[Bildquelle: flickr]
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20
Apr
Autor: Regula - Kategorie: Ferien, Reisedokumentation, Sehenswertes, Zurück aus...

Elefanten waschen, Pink Floyd Konzert, Wasserfallbaden inmitten des Dschungels, neue Kulturen- ist dies nicht ein Traum? Wir fanden ihn im Norden von Thailand, Chiang Mai.
Nach einigen Tagen in der Riesenstadt Bangkok, welche wir grösstenteils auf der Rucksacktouristen- Strasse Kao San Road verbrachten, zog es uns in den Norden des Landes. Im Allgemeinen war bekannt, dass dieser Teil des Landes mehr für Trecker und Kulturinteressierte attraktiv war, im Gegensatz zum entspannenden und gleichzeitig partywilden Süden. So ratterten wir in einem Deluxe Bus, unterhalten von Van Diesels neuestem Flop, Richtung Chiang Mai. Die Stadt gefiel uns von Anfang an. Es herrschte eine gute Mischung aus thailändischer und westlicher Kultur, was soviel hiess wie: Wir lernten Neues kennen und mussten uns trotzdem nicht vollständig anpassen. So konnten wir tagsüber die buddhistischen Tempel bewundern und uns durch Thai Massagen kneten lassen, jedoch gleichzeitig neben Nudelsuppe eine Pizza geniessen und abends ein Pink Floyd Coverband Konzert bei einem Bier geniessen.
Langweilig wurde es uns sicher nicht, denn neben einem Grossangebot an Kultur wurden an jeder Ecke Trekkingreisen preisgegeben. Wir beschlossen zunächst, auf eine zweitägige Elefantentour zu gehen.
Die Tour startete mit einer Fahrt auf der Lagefläche eines Jeeps und brachte uns zur Brücke am River Kwai. Nachdem wir durch den Besuch des Museums und Friedhofs auf eindrückliche und niederschmetternde Weise mehr über den Zweiten Weltkrieg in Asien erfahren hatten, ging es ab in den Dschungel zum Elefantenreiten. Am Abend wurden wir mit scharfen thailändischen Köstlichkeiten verwöhnt und anschliessend von einigen der unzähligen koreanischen Touristen zum Alkohol verleitet. Nachdem wir eine Reise durch sämtliche thailändische Drinks hinter uns gebracht hatten, schliefen wir tief und fest in unserer Kajüte auf dem Fluss ein. Zu diesem Zeitpunkt war das Programm des nächsten Tages noch nicht vollständig bekannt. Um sechs Uhr morgens wurden wir für das Elefantenwaschen geweckt. Dies war eines meiner tollsten Erlebnisse dieser Reise. Jeder bekam einen Elefanten zugeteilt und ging zunächst einmal Tauchen. Zum Trocken rannten wir unbefestigt auf dem Elefanten auf der nächstgelegenen Wiese herum. Nach einem weiteren Stopp an einem Wasserfall war unser Trip zu Ende.
Diese Tour war so eindrücklich, fantastisch und unvergesslich, dass wir zwei Tage später eine weitere Trekkingreise planten. Aber dieses Mal so richtig mit Wandern.
Mit einer Gruppe von sechs Leuten und einem Führer durchquerten wir den Dschungel. Dies war ein prägendes Abenteuer, denn der Weg führte uns durch Sumpfgebiet mit Blutegeln und Riesenspinnen, reissende Flüsse mit einem Ast als Überquerungsmittel, Gestrüpp und Steinklippen. Total erschöpft und geschunden erreichten wir unsere Unterkunft- es war eine Hütte einer Familie der Ureinwohner inmitten des Dschungels. Nachdem wir ein herrliches Nachtessen, an westliche Verhältnisse angepasst, zu uns genommen hatten, schliefen wir von Mücken geplagt langsam ein. Inmitten der Nacht wurden wir durch Taschenlampenschein und jaulende Hunde aufgeweckt. Schlich ein Tiger um unsere Hütte, die keine Türe hatte? Diese Frage ist bis heute nicht geklärt. Auf jeden Fall ging unsere Wanderung am nächsten Tag früh weiter und brachte uns zu den schönsten Wasserfällen die ich je gesehen habe.
Auch diese Tour war ein Erlebnis, welches ich noch lange in Erinnerung behalten werde.
Unsere Reise in Thailand führte uns zu weiteren interessanten Orten wie unter anderen das Hippiedorf Pai, über die Grenze nach Laos, in den Süden nach Krabi und den Phi Phi Inseln und schliesslich auf Koh Pagnan zur Blackmoon Party. Diese sind nur einige der unvergesslichen Orte welche Thailand zu bieten hat- finde deine Favoriten selbst raus!

[Bildquelle: flickr]