07
May
Autor: Raphael und Anina - Kategorie: Fliegen
Nicht nur im Fussball, auch bei der Flughafen-Wahl ist die Frage «Basel oder Zürich?» eine Glaubensfrage. Die Blogger-Kollegen Raphael und Anina, der eine aus Basel stammend, die andere von Zürich kommend, duellieren sich mal nicht mit Pyro-Shows, sondern mit Argumenten, welche Stadt denn nun den besseren Flughafen hat.

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Flughafen Zürich – Anina ist schneller im Ferien-Feeling
Es gibt zwei Gründe, warum ich den Flughafen Zürich bevorzuge: Die Verkehrsverbindungen und die Internationalität.

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Fangen wir bei den Verkehrsverbindungen an. Im Gegensatz zum Flughafen Basel, der nur wenige Busse pro Stunde hat, liegt der Flughafen Zürich direkt am InterCity-Netz Bern-Zürich-Winterthur-St.Gallen und ist am regionalen S-Bahnen-Netz angeschlossen. So komme ich ohne grosse Aufwände und ohne Umsteigen an den Flughafen. Während ich bei der Busfahrt (wie zum Beispiel von Basel zum EuroAirport) eingequetscht im Bus stehe, den Achselschweiss des Mannes rechts von mir einatmen muss und bei jeder Kurve der alten Frau links fast auf den Schoss falle, ist Zugfahren um einiges angenehmer. Zugfahren ist stressfrei, ökologisch sinnvoll und erst noch bequem, weil ich dabei sitzen kann.
Der Flughafen Zürich steht für Internationalität. So werden mehr als 150 Städte in über 60 Ländern angeflogen. Ferienstimmung kommt also spätestens auf, wenn ich in der Check-In-Halle stehe und auf der Abflug-/Ankunftstafel all die Namen der fernen Städte lese. In Basel hingegen werden (mit ein paar wenigen Ausnahmen) nur europäische Städte gelistet. Sicher, Europa ist zum Reisen auch toll, doch echtes Fernweh kommt mehr beim Namen Nairobi als bei Nürnberg auf. Bangkok wirkt interessanter als Berlin, Dar es Salam tönt exotischer als Düsseldorf und Miami erzeugt mehr «Sonne-Strand-und-Meer»-Feeling als Marseille.
Fazit: Mit dem Flughafen Zürich kann ich die Reise stressfreier antreten und bin bereits vor der Ankunft in Ferienstimmung.

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EuroAirport – Raphael fliegt ohne Wartezeit direkt in die Ferien
Es ist ein sonniger Nachmittag. Ich freue mich auf den Flug in den Süden. Wäre da bloss nicht die lange Wartezeit an den Check-Ins. Und wären da nur nicht die langen Schlangen bei der Passkontrolle - Frust macht sich breit. Wie schön wäre es doch, könnte ich mich noch etwas zu Hause hinlegen und die letzten Stunden vor der Abreise geniessen…
Die Situation kommt dir bekannt vor? Dann bist du wahrscheinlich auch schon «Opfer» des Zürcher Flughafens geworden. Das muss aber nicht so sein. In London zum Beispiel ist mit dem «London-City Airport» ein kleiner, moderner und damit auch übersichtlicher Flughafen entstanden. Gehzeiten werden minimiert, die Vorfreude auf den Urlaub wird maximiert.

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Und auch in der Schweiz finden sich solche einfachen, herrlichen Flughäfen. Besonders zu empfehlen ist der trinationale Euroairport in Basel. Bequem direkt vom Basler Hauptbahnhof ankommen, einchecken, vielleicht noch etwas Kleines essen und ab geht’s. Abflugverspätungen sind aufgrund der modernen Organisation (fast) zum Fremdwort geworden. Die Flüge sind günstig und das Destinationenangebot gestaltet sich vielfältig. Dank «EasyJet» und «Air Berlin» gibt’s hier auch fürs eher kleinere Portemonnaie Flüge in Kulturstädte und an die europäischen Badestrände. Also: Wer’s gerne unkompliziert mag fliegt ab Basel, wer gerne Schlange steht (oder einfach den Zürcher Dialekt schätzt), fliegt über den Zürcher Flughafen.

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27
Apr
Autor: Raphael - Kategorie: Schweiz, Sehenswertes, Städte, günstig
Zugegeben, Basel ist nicht gerade die Weltstadt wie sie im Buche steht. Dennoch hat meine Heimatstadt so einiges zu bieten und ist sicherlich vor allem in der warmen Jahreszeit einen Abstecher wert.
Nun ein paar Tipps, wo man am besten hingeht und wie man einen schönen Tag in Basel verbringen kann (auch trotz des hier etwas ungeliebten Zürcher Akzents ;-p )

(Basel - die Kultur- und Musikstadt, weit im Hintergrund das Basler Münster)
Was nun folgen soll, ist ein kleiner Rundgang durch Basel, wie ich in jeweils mit Verwandten, die zum ersten mal in Basel sind zu machen pflege.
Unser Ausgangspunkt ist jeweils der Hauptbahnhof von Basel. Neben «Starbucks», «Burger King» und «McDonald’s» finden sich hier bereits erste Wahrzeichen der Stadt. Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich thront über dem Bahnhofsplatz und macht jedem Neuling, klar, dass er hier in (schweizer) Bankenstadt ist.
Am Bahnhof geht es am besten mit dem Tram Nr. 8 in Richtung «Aeschenplatz». Dort ausgestiegen und zu Fuss in Richtung «Bankverein». Wer gerne shoppt kommt hier bereits auf seine Kosten. Es finden sich ein Armani-Store und die immer wieder spannende IKEA-Alternative, die «Boutique Danoise».
Am «Bankverein» angelangt, geht’s am besten die zumindest in der Schweiz bekanntere «Freie Strasse» hinunter. Highlights sind das «Trois Pommes», «Louis Vuitton» und manch andere Bekleidungsgeschäfte. Etwa nach drei Vierteln der «Freien Strasse», ist ein Besuch der historischen Hauptpost Pflichtprogramm. Danach gehts weiter in Richtung «Rümelinsplatz» und von da aus den Spalenberg hoch zur Universität. Auch ein Besuch der «Alma Mater» mit all ihren Nebengebäuden ist absolute Pflicht, denn Basel hat eine der ältesten Unis überhaupt.

(Die Rheinpromenade - ein absolutes Muss im Sommer)
Danach ist erst mal etwas Entspannung angesagt. Mit dem Tram Nr. 3 gehts wieder in die Innerstadt zurück. Genauer an den «Barfüsserplatz». Im gemütlichen «Gartenbeizli» kann man(n) sich beim Bierchen oder Kaffee in Ruhe etwas von den bisherigen (shopping-) Strapazen erholen. Hier ist besonders das «Restaurant zum alten Stöckli» zu empfehlen, in welchem ich doch etwa 3 Jahre arbeiten durfte… Heute bin ich eigentlich nur noch an der Fasnacht dort zum arbeiten, ansonsten ist es besonders an lauen Sommerabenden zu empfehlen.
 
(Nahe der Uni - typisches Strassenbild am «Spalenberg»)
Und was nun? Die Entscheidung fällt meist auf einen Spaziergang am Rhein. Durch die «Gerbergasse» geht’s wieder in Richtung Hauptpost. Danach durch die Falknerstrasse an den Marktplatz mit dem Rathaus. An diesem Ort ist ein Besuch des Innenhofes des Rathauses absolut jedem Touristen ans Herz zu legen - denn bisher waren sie alle begeistert. Vorbei am alten Fischmarkt gelangt man zur «Schifflände». Nun steht man am Rhein und hat den Blick über die «Mittlere Brücke» in Richtung Kleinbasel gerichtet. Über die Selbige gelangen wir nun zum gemütlichen (und vor allem auch abends zu empfehlenden) Kleinbasler Rheinufer. Nach etwa einem Kilometer stehen wir dem Basler Münster gegenüber. Über die Rheinfähre (mit -.90 pro Person für jedermann erschwinglich) gelangen wir direkt an den Fuss des Münsters. Nun nur noch ein paar Treppentritte hochgestiegen und wir stehen vor dem architektonischen Wahrzeichen Basels. Über den Münsterplatz gelangen wir nun wieder an die «Freie Strasse».
In dieser Region befinden sich verschiedenste Restaurants von japanischem Sushi bis zur gutbürgerlichen Basler Küche.
Die Devise hier lautet klar: Wer sucht, der findet.
Am Abend ist nun noch etwas Nachtleben angesagt. Wer’s gerne rustikal mag, sollte sich ins «Paddy’s» an der Heuwaage begeben. In diesem irischen Pub gibt’s leicht überteuertes Bier (etwa ab 9.-), wofür aber die gute Stimmung allemal entschädigen dürfte. Doch auch wer gerne im Freien sitzt findet hier in Basel genug. In Basels zweiter, weniger exklusiven Shoppingstrasse, der «Steinenvorstadt» sammeln sich etliche Strassencafés, wie etwa das «Bücheli» oder das gemütliche, kleine «Espresso».
Wer noch einen Tag länger in Basel bleiben mag, sollte sich auf alle Fälle den Zoo und die verwinkelten Gässlein in der Region «Marktplatz» / «Rümelinsplatz» bis hoch zur Uni ansehen. Die kleinen, aber feinen Läden in dieser Gegend halten für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel ein Souvenir bereit.
[alle Bilder: www.bs.ch und www.basel.ch]
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